Fun Food Facts: Wirsing

Aaaaalso, diesen Beitrag haben sich meine Follower auf Instagram gewünscht und ich muss sagen, ich hatte ein bisschen Bammel davor. Aber jetzt kann ich es kaum fassen, was für coole Dinge ich erfahren habe während ich auf der Suche nach „Fun Food Facts“ über den Wirsing war.

Nährstoffe

Auch, wenn es mir etwas schwer fällt, ich fange mit den Nährstoffen an. Der Herbstwirsing kann in milden Regionen von August bis Februar frisch vom Feld kommen, bis zum November stellt es gar kein Problem für ihn dar auch in weniger milden Regionen zu wachsen. Fast direkt im Anschluss gibt es dann den Frühwirsing frisch vom Feld.

Also haben wir mit dem Wirsing nicht nur einen klassischen Wintergemüsekandidaten, der uns frisch mit Nährstoffen versorgt. Dies sind hier vor allem die Vitamine C und E. Wirsing wird auch oft wegen seines „hohen“ Folsäuregehalts für Schwangere hoch gelobt. Geht es beim Verzehr des Wirsings aber allein um die Zufuhr von Folsäure und er schmeckt euch eigentlich gar nicht, würde ich auch andere Gemüsesorten empfehlen.

Da der Wirsing auch roh essbar ist, kann er mit 200 g den Tagesbedarf Vitamin C decken. Gekocht bräuchte es dann eher 400 g.

Der Name

Inzwischen ist der Name sowas wie ein Hauptaufhänger für mich geworden, denn in den meisten Fällen steckt da irgendwas Gutes hinter. Egal ob es viele Namen sind oder, so wie in diesem Fall, der Name in einer anderen Sprache. Hier sind es gleich mehrere Sprachen: Englisch Savoy cabbage, Französisch chou de Savoie,  Niederländisch savooiekool, und Norwegisch savoykål. Er ist auch noch unter anderen Namen im Englischen bekannt, aber dieser hier hat es mir aus mehreren Gründen sofort angetan.

Zum Einen hat er den Namen aufgrund seiner historischen Anbauregion in Südfrankreich und Norditalien bekommen, wohin ich extrem gerne in den Urlaub fahre. Zum Anderen ist mir der Name Savoy schon oft über den Weg gelaufen. Ob es der Club in Göttingen, der Ballroom in New York oder das Filmtheater in Düsseldorf ist: es ist ein beliebter Name, der für mich jetzt unwiederbringlich mit dem Wirsing verknüpft sein wird.

Herkunft

Wie die Namen vermuten lassen, kommt der Wirsing vor allem aus dem Mittelmeerraum und hat sich von dort, womöglich ab dem 16. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet. Ab dem 18. Jahrhundert wird er auch in Deutschland angebaut.

Was mache ich nun mit Wirsing?

Wirsing ist beliebt mit Hack, z.B. als Pfannengericht oder als Kohlroulade. Aber auch roh lässt er sich im Salat gut verarbeiten. Bekannt ist vielen sicherlich auch Wirsing als Rahmgemüse, ich nehme ihn aber auch gerne für eine Quiche statt Lauch.

Das besondere Fundstück

Besonders freute mich das folgende Fundstück, über das ich gestolpert bin: die Band Wirsing aus Heidelberg. Schaut mal vorbei, wenn ihr mögt oder wenn ihr auf mittelalterliche Musik steht!


In meinem Bekanntenkreis gibt es noch einen ganz besonderen Wirsing: den Wirtschaftsingenieur. Irgendwer hat sich diesen besonderen Wortwitz mal ausgedacht und ich kann mehr als ein kleines Anstands-„hehe“ nicht über die Lippen bringen. Oder ist das noch weiter verbreitet?

Juhu, das hat geklappt!

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