Affirmations- und Spruchkarten in der Beratung

Im Blogartikel zu Kommentare zum Essverhalten ging es zum Teil auch um Glaubenssätze und die Auflösung der Glaubenssätze. Schauen wir uns unsere Gedanken zu unserem Essen genau an, können wir teilweise weit in die familiäre Vergangenheit blicken. Hier muss ich in der Beratung immer unterscheiden, ob ich noch zuständig bin, oder ob der Weg zu einer anderen Person im Netzwerk sinnvoller ist. Nichtsdestotrotz können positive Affirmationen oder Affirmationskarten für mich wertvolle Helfer im Beratungsalltag sein. In diesem Blogartikel möchte ich dir ein paar Wege vorstellen, wie ich Spruch- und Affirmationskarten im Beratungsalltag nutze.

Als Eisbrecher

Ähnlich wie Emotionskarten, können Affirmation- oder Spruchkarten dazu dienen einen Einstieg ins Gespräch zu finden. In Einzelberatungen nutze ich gerne eine größere Auswahl an Karten. Dabei kommen wir beispielsweise ins Gespräch darüber, mit welcher Karte mein*e Klient*in sich gerade am meisten identifiziert. Kennen wir uns schon etwas besser, wird die Auswahl der Karten abgestimmter und kleiner. Manchmal liegt aber auch einfach ein Karte dabei, über die mein*e Klient*in schmunzeln muss und wir kommen darüber in ein lockeres Gespräch.

Affirmationen To Go

Manchmal kommt es in Beratungen auch vor, dass immer wieder ein Satz aus der Vergangenheit am Esstisch auftaucht. Beliebte Kandidaten sind hier „Iss deinen Teller auf, damit morgen die Sonne scheint“, oder auch „Alles muss probiert werden.“. Hier kann eine Karte, wie „Das Wetter hat nichts mit meinem Teller zu tun!“, beim Esstisch aufgestellt werden und ist ein Erinnerungshelfer mit Augenzwinkern, dass hier eigentlich kein Zusammenhang besteht.

Bei Menschen, die wegen einer Gewichtsreduktion bei mir in der Beratung sind, ist zum Teil auch das Selbstwertgefühl an einem Tiefpunkt. Hier können positive Affirmationen wie „Ich bin genug“, oder „Meine Figur sagt nichts über meine Persönlichkeit aus“ hilfreich sein. Diese können zu Hause dann bspw. am Badezimmerspiegel hängen. Das ist natürlich kein Patentrezept und die Person muss auch empfänglich dafür sein.

Atmosphäre

Ich lege in meinen Workshops gerne ein oder zwei Karten offen auf, welche dann oftmals auch zu Nachfragen und Gedankenanstößen bei den Teilnehmer*innen führen. Hier sind es eher Spruchkarten wie „Ich biete an und du entschiedest“ beim Beikost 1×1, oder „Zucker ist auch nur ein Lebensmittel“ bei Workshops, in denen es eher um Snacks und Zucker geht. Das gibt der Atmosphäre oder der Deko direkt einen thematischen Bezug. Gleichzeitig wird durch die Auswahl der Karten ein bisschen was von meiner Einstellung und Art transportiert, vor allem, wenn meine selbst gemachten Karten da liegen.


Was sind deine Erfahrungen mit Affirmation- und Spruchkarten? Nutzt du sie selbst auch in der Beratung oder für dich?

Juhu, das hat geklappt!

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