1. Grundsatz

Die Terminabsprache oder Anmeldung zu einem Gruppenangebot erfolgt verbindlich per E-Mail, telefonisch oder persönlich. Mit Annahme des Angebots werden die allgemeinen Geschäftsbedingungen angenommen. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind in jedem Fall Vertragsbestandteil und gelten als stillschweigend übernommen, unabhängig von der Art des Vertragsabschlusses.

2. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle schriftlichen oder mündlichen Vereinbarungen zwischen Klient*innen und der Beraterin als Anbieterin von Beratungen, Kursen, Vorträgen und Workshops, sowohl für persönliche als auch für Telefon- und Online-Beratung. 

3. Zahlungsbedingungen

Für Beratungen gelten die Preise, die im Beratungsvertrag ausgewiesen sind. Nach erbrachter Beratungsleistung ist der Rechnungsbetrag nach Zugang der Rechnung innerhalb der genannten Frist zu überweisen. Die Rechnung wird nach der Beratung erstellt und per E-Mail verschickt.

Für Workshops und Gruppenkurse gelten die Preise wie auf der Angebotsseite und der Anmeldungsbestätigung-E-Mail ausgeschrieben. Workshops und Gruppenkurse sind vorab per Überweisung oder PayPal zu bezahlen. Nach Zahlungseingang ist ein Platz im Workshop oder dem Gruppenkurs reserviert.

Für individuelle Angebote gelten die vertraglich festgelegten Preise und Zahlungsbedingungen.

4. Terminabsagen

Wird ein Beratungstermin weniger als einen Werktag vor dem Termin von dem*der Klient*in abgesagt, werden 50% des vereinbarten Honorars fällig. Ausgenommen sind Absagen von Terminen aufgrund akuter Krankheit oder während des Wochenbettes und der Stillzeit. 

Eine Abmeldung von einem gebuchten Workshop ist bis 14 Tage vor dem Termin kostenfrei möglich. Danach bleibt die Abmeldung kostenfrei, sofern ein*e Teilnehmer*in von der Warteliste den Platz in Anspruch nehmen kann. Sonst werden 20 € Verwaltungsgebühr in Rechnung gestellt. Workshops mit zu geringer Teilnehmer*innenzahl werden maximal 24 Stunden vor dem geplanten Termin abgesagt. Bereits entrichtete Gebühren werden erstattet oder ein Ersatztermin wird gefunden.

Werden individuelle Angebote bis 14 Tage vor dem vereinbarten Termin abgesagt, fallen 50 % des vereinbarten Honorars an. Bei späteren Absagen fällt ein Ausfallhonorar i.H.d. vereinbarten Honorars an. Abweichende Regelungen müssen schriftlich festgelegt werden.

5. Leistungsumfang einer Beratung

Gegenstand des Auftrages ist das Erbringen einer vereinbarten Leistung, z.B. präventive Ernährungsberatung. Das Erreichen eines bestimmten Zieles und der Erfolg der Beratung wird nicht garantiert.  Der Erfolg der Ernährungsberatung liegt zum größten Teil außerhalb des Einflussbereiches der Beraterin und hängt wesentlich von der Mitarbeit und der Motivation der Klient*innen ab und kann deshalb nicht garantiert werden.

Die Informationen stellen keine medizinischen Ratschläge dar und ersetzen keine medizinische Diagnose, Beratung oder Behandlung durch einen Arzt. Die Beratung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen werden.

6. Verantwortungsbereiche

Die Verantwortung der Beraterin liegt in einer fachkundigen, herstellerunabhängigen Beratung gemäß aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen und Grundsätze (z.B. auf der Grundlage der Standards der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) in ihrer aktuellen Fassung). Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, verpflichtet sich die Beraterin zu regelmäßigen Fortbildungen.

Der*die Klient*in verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle Angaben (Angaben zur Person, Ernährungsprotokolle und den Gesundheitszustand) wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen. Der Erfolg der Beratung maßgeblich von der Motivation des*der Klient*in ab, das durch die Beraterin vermittelte Wissen entsprechend umzusetzen und anzuwenden.

Dort wo auf die Beratungsgrenzen hingewiesen und an anderes Fachpersonal verwiesen wird, ist der*die Klient*in selbst dafür verantwortlich, dies in die Wege zu leiten.

7. Datenschutz und Schweigepflicht

Der*die Klient*in stimmt der elektronischen Datenverarbeitung im Rahmen der Datenschutzerklärung ausdrücklich zu. Kundendaten werden absolut vertraulich behandelt. Die mitgeteilten Daten der Klienten werden ausschließlich für die bedarfsgerechte Erstellung persönlicher Angebote und Beratungen genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.

Die Beraterin ist der absoluten Schweigepflicht unterworfen. Die Pflicht zur Vertraulichkeit besteht auch über die Beendigung der zugestimmten Vertragsleistungen hinaus. Die Entbindung von der Schweigepflicht gegenüber behandelnden Ärzten und anderen dritten Personen muss durch den*die Klient*in schriftlich genehmigt werden.

8. Schutz des Eigentums

Die Klient*innen verpflichten sich, dass die im Rahmen der Ernährungsberatung von der Beraterin erstellten Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke verwendet werden. Sie erhalten das ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht daran. Sämtliche Dokumente und Tabellen sind entweder personenbezogen und nicht von Dritten nutzbar oder von der Beraterin persönlich und nur für die Klient*innen erstellt.

9. Haftung

Schadenersatzansprüche jeglicher Art sind ausgeschlossen. Grundsätzlich haftet die Beraterin nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung für den Erfolg der Beratung sowie für mögliche negative Folgen (inkl. direkte oder indirekte Folgeschäden) durch die Beratungstätigkeit wird in jedem Fall ausgeschlossen, da der Erfolg der Beratung im Wesentlichen von der Mitarbeit der zu beratenden Person abhängt. Die Beraterin haftet nicht für Schäden, die durch falsche Angaben der Klient*innen verursacht werden.

Die Beraterin ist berechtigt, soweit dies zur Aufrechterhaltung eines geordneten Gruppenangebots, der Ordnung und Sicherheit oder Einhaltung der Hausordnung nötig ist, Weisungen zu erteilen. Diesen Weisungen ist Folge zu leisten. 

Die Beraterin haftet nicht für Schäden, die durch falsche Angaben der Teilnehmer*innen verursacht werden.

Es wird keine Haftung für Unfälle jeglicher Art vor, während und nach der Veranstaltung gegenüber Kursteilnehmer*innen und Dritten übernommen. Für Zerstörungen, Beschädigungen oder Abhandenkommen von mitgebrachten Gegenständen wird keine Haftung übernommen.

Die Haftung für jegliche Art von Schäden einschließlich Folgeschäden, die sich aus dem Gebrauch der Informationen ergeben, ist ausgeschlossen.

10. Schlussbestimmungen

Änderungen und Ergänzungen von Verträgen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

11. Salvatoresche Klausel

Sollte eine dieser Regelungen unwirksam sein, so wird die Wirksamkeit der übrigen Regelungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt eine Regelung, die dieser wirtschaftlich und gesetzlich am nächsten kommt.

Stand: 30.11.2023

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