Fun Food Facts: Rosenkohl

Fun Food Facts: Rosenkohl

Wir kommen zurück zu einer neuen Edition der „Fun Food Facts“. Irgendwie ist die Kategorie im Laufe des letzten Jahres in den Hintergrund gerückt und ich würde sie gern wieder beleben. Denn auch, wenn es sicherlich nicht verkehrt ist zu wissen, welche Nährstoffe in einem Lebensmittel enthalten sind, so macht es doch noch ein bisschen mehr Spaß, wenn man auch noch andere Dinge über ein Lebensmittel weiß. Vor allem für Kinder ist es interessanter über andere Dinge zu sprechen, als die Nährwerte eines Lebensmittels.

Die Fakten

  • Rosenkohl ist reich an Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen, sowie an den Vitaminen A, B2 und C.
  • Rosenkohl hat von Oktober bis Februar Saison und ist damit ein klassisches Wintergemüse.
  • Der Rosenkohl wurde mit einem weiteren klassischen Wintergemüse gekreuzt: dem Grünkohl. Daraus entstanden sind Kalettes. Während diese im englischsprachigen Raum bereits im Supermarkt zu kaufen sind, sind diese in Deutschland weiterhin Nischenprodukte.
  • Ursprünglich wurde der Rosenkohl auch als „Brüsseler Kohl“ oder als „Brüsseler Sprossen“ bekannt. Der Name rührt vom vermutlich größten Anbaugebiet in Europa um 1500: in Belgien rund um Brüssel. Im Französischen und Englischen hat sich der Name auch gehalten: Choux de Bruxelles (frz.) und Brussels Sprouts (engl.).
  • Seit den 90er Jahren wird der bittere Geschmack, der dem Rosenkohl immer noch nachhängt weg gezüchtet. Vielleicht lohnt sich ein nochmaliges Probieren?
  • Die Knospen wachsen spiralförmig an einem 50 – 70 cm hohen Stämmchen.

Zubereitung

Da Rosenkohl, wenn er zerkocht ist, seine Farbe verliert und auch geschmacklich nichts dazu gewinnt, empfiehlt es sich, die kleinen Röschen nicht zu lange zu garen. Dampfgaren bietet sich besonders an, aber auch im Backofen kann man ihn gut zubereiten. Möchte man ihn Anbraten, sollte man ihn trotzdem vorher bissfest garen. Beim Dampfgaren kommt man zu einem gleichmäßigeren Ergebnis (und verringert die Gefahr des Übergarens), wenn man die Röschen entweder halbiert, oder kreuzförmig einschneidet.

Zum Rosenkohl dazu gibt es häufig Speckwürfelchen – diese lassen sich aber leicht auch durch klein gewürfelten Räuchertofu ersetzen. Passend sind – gerade saisonal – auch Walnüsse, die zusammen mit dem Rosenkohl leicht karamellisiert werden können. Bei der Recherche sind mir weiterhin Parmesan und Balsamico als Begleiter über den Weg gelaufen. Diese werde ich zukünftig mal testen und dann natürlich auch hier auf dem Blog davon berichten.

Quellen