Fun Food Facts: Ostereier

Das Osterei hat im Post zum Ei schon einen Gastauftritt gehabt, aber ich finde, es verdient auch einen ganz eigenen Post. Also hier nochmal ein paar mehr Informationen rund um die Tradition mit den Ostereiern.

Das Ei als Zeichen für das Leben und den Neubeginn

Schon seit Jahrtausenden wird das Ei in verschiedenen Kulturen als Zeichen für den Neubeginn, das Leben und somit auch die Wiederauferstehung gesehen. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die christliche Kirche diesen Brauch aufgreift und das Ei, bzw. das daraus schlüpfende Küken, als Zeichen der Auferstehung Jesus sieht.

Die Eier der Karwoche sind besonders heilig

Da man früher in der Fastenzeit keine Eier essen durfte, wurden die aus der Karwoche gekocht und eingefärbt um sie an Ostern verzehren zu können. Sie wurden zuvor noch geweiht und dann verschenkt oder zum Frühstück verzehrt.

Und wieso sind die Eier bunt?

Im Mittelalter und dem kirchlichen Brauch nach, wurden Eier rot gefärbt, als Zeichen für das von Jesus bei der Kreuzigung vergossene Blut. In Griechenland und in Rom hat man in der Antike bunte Eier zum Jahresanfang (der Tag- und Nachtgleiche) verschenkt.

Die Verzierungen kamen erst später dazu. Neben Aufklebern oder Verzierungen mit Pinsel und Farbe, stellen Pisanki ganz besondere Ostereier dar. Mit Wachs werden Muster auf den Eiern gemalt und erst dann werden sie gefärbt. Nach jedem Färbegang werden weitere Verzierungen mit Wachs aufgetragen und dann in einer anderen Farbe gefärbt. 

Und auch die Sorben haben das kunstvolle Verzieren von Eiern perfektioniert. Durch Ätzen, Bossieren, Ritzen und ebenfalls mit Wachs entstehen komplexe, bunte und filigrane Muster. Dabei werden sie nicht nur zu Ostern, sondern auch zu anderen besonderen Anlässen verschenkt und die Symbole und Farben haben besondere Bedeutungen.

Fabergé-Eier

Auch die Fabergé-Eier haben ihren Ursprung in einer Ostertradition. Einer russischen um genau zu sein. In Russland ist es seit dem 17. Jahrhundert Tradition sich zu Ostern geschmückte Eier und drei Küsse zu schenken. Je nach Wohlstand der schenkenden Familie wurden dabei nicht nur einfache Hühnereier, sondern Eier aus Holz oder weit wertvolleren Materialien verschenkt.

Bild von Ninara, unverändert, veröffentlicht unter CC2.0

1885 gab Zar Alexander III. Beim Hofschmied Fabergé das Hennen-Ei für seine Frau in Auftrag. Bis zu seinem Tod 1894 verschenkte er jedes Jahr zu Ostern ein neues Fabergé-Ei an seine Frau. Bis 1917 führte sein Sohn die Tradition fort und ließ in jedem Jahr (außer 1904/1905) zu Ostern ein Ei für seine Frau anfertigen. Neben 52 kaiserlichen Eiern wurden noch elf weitere Auftragseier angefertigt.

Die Eiersuche

Dass Kinder überall Eier vom Osterhasen suchen, ist noch gar nicht so lange etabliert. Je nach Region wurden die Eier von verschiedenen Tieren, bspw. Einem Fuchs, einem Hahn oder auch einem Bilby gebracht. Gesucht wurde aber in jedem Fall.

Easter Eggs

Und diese Suche bringt uns nun zu den Ostereiern in Medien und Computerprogrammen. Wer genau hinschaut, findet versteckte Besonderheiten (Easter Eggs eben) in Filmen oder Spielen. Oftmals werden Easter Eggs von den Schaffenden als unterhaltsame Art einer Signatur in ein Werk eingeschmuggelt. Und Konsumenten erfreuen sich der Suche.

Quellen

[1] https://www.geo.de/geolino/mensch/3690-rtkl-ostern-bunte-eier-warum-eigentlich
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Osterei
[3] https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/ostern/ostereier-140.html
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Fabergé-Ei
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Sorbisches_Osterei
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Osterhase
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Easter_Egg

Juhu, das hat geklappt!

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