Fun Food Facts: Eier

Das Ei – allgegenwärtig, aber was wissen wir eigentlich darüber?

Kaviar – ziemlich bekannte, kleine, schwarze Eier, oder besser Rogen, von verschiedenen Stör-Arten. Während früher die Fische noch geschlachtet wurden, hat sich die Technik inzwischen weiter entwickelt und die Störe müssen seit 2014 nicht mehr getötet werden. Offiziell darf kein Kaviar aus Wildfang mehr verkauft werden.
Neben dem echten Kaviar, gibt es auch noch den Rogen von anderen Fischarten im Handel. Aus der molekularen Küche gibt es auch „vegetarischen Kaviar“.

Eier und Beikost – auch um die Menge der Eier in der Beikostzeit ranken sich eine Menge Mythen. Babys dürfen Eier ab der Einführung der Beikost essen – wichtig dabei ist, dass sie durchgegart sind. Dennoch sollten sie nicht in Übermaßen konsumiert werden – eine Obergrenze von drei Eiern pro Woche wird im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung derzeit für Erwachsene empfohlen. Bei (Klein-)Kindern und Babys dann entsprechend weniger. Wichtig dabei: auch die versteckten Eier zählen dazu! Also gerne mal einen genauen Blick auf die Zutaten von Nudeln und Gebäck werfen.

Ostereier – Ostern beendet die christliche Fastenzeit, in welcher traditionell keine Eier gegessen werden durften. Die Eier aus der Karwoche wurden gesammelt, gekocht und rot eingefärbt, damit man sie nach der Fastenzeit von den frischen Eiern unterscheiden konnte.
Und dann gibt es natürlich noch die Easter Eggs, die inzwischen in verschiedensten Medien auf ihre Entdeckung warten.

Century Eggs – auch bekannt als Tausendjährige Eier, sind fermentierte Eier. Meist werden hierfür rohe Enteneier genutzt, welche dann in einem Brei aus diversen Gewürzen, Kräutern, Kalk, Asche und Sägespänen für drei Monate gelagert werden. Diese Eier können dann monate- oder auch jahrelang gelagert werden. Ich weiß nicht genau, ob ich mich trauen würde diese zu probieren…

Veganes Ei – Der Schweizer Konzern Migros hat für eine seiner Eigenmarken das erste pflanzenbasierte, gekochte Ei entwickelt und in den Verkauf gebracht. Aus Sojaprotein werden zwei verschiedene Massen hergestellt, damit das vegane Ei dem Original zum verwechseln ähnlich sieht. Dieses Ei würde ich sehr gerne mal probieren!

Kennzeichnung von Eiern – Eier und ihre Verpackung sind voll von Zahlen und Buchstaben. Doch was genau bedeuten sie? Fangen wir mit dem Stempel auf dem Ei an, dem Erzeugercode. Hierin ist verschlüsselt das Haltungssystem (0=Bio, 1=Freilandhaltung, 2=Bodenhaltung), das Land, aus dem das Ei kommt und dann noch eine Nummer, die den Betrieb eindeutig identifiziert. In Deutschland ist diese Betriebsnummer so aufgebaut: die ersten beiden Stellen stehen für das Bundesland, die folgenden vier Stellen für den Betrieb und die letzte Stelle für den Stall. Auf der Packung ist außerdem immer die Gewichtsklasse zu finden:

  • S: ? < 53 g
  • M: 52 g < ? < 63 g
  • L: 62 g < ? < 73 g
  • XL: 72 g < ?

Außerdem ist auf der Packung noch die Kennummer der Packstelle zu finden. Und die kann sehr wohl in einem anderen Land liegen, als dem Herkunftsland des Eis.

Ist das Ei noch genießbar? – zum Abschluss vielleicht doch noch was Nützliches: Ist man sich nicht sicher, ob das Ei noch gut ist und will es nicht aufschlagen (dann riecht man sofort, ob das Ei noch gut ist….), kann man es roh in ein Glas Wasser legen. Schwimmt es, sollte man vom Verzehr absehen.

Quellen

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Kaviar
  • https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/fleisch-fisch-und-eier-fuer-kinder-5994
  • https://www.dge.de/nachrichten/detail/auch-zu-ostern-eier-ab-und-zu-geniessen/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Osterei
  • https://www.geo.de/geolino/mensch/3690-rtkl-ostern-bunte-eier-warum-eigentlich
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Tausendjährige_Eier
  • https://www.migros.ch/de/unternehmen/medien/mitteilungen/show/news/medienmitteilungen/2021/veganes-ei~id=43e434ca-e4d1-4816-bd28-69e504a562cd~.html
  • https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittel-kennzeichnung/pflichtangaben/eierkennzeichnung.html

Foto von Klaus Nielsen von Pexels

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